Die Story der tolino books

erzählt von den Protagonisten

Es beginnt in einer Strategierunde: Die Idee zu den tolino books wird geboren. Der Startschuss einer tollen Story, die wir heute erzählen. Zu Wort kommen, in chronologischer Reihenfolge des Projektes, alle Protagonisten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben: Zehn tolino books stehen seit dem 16. November in den Regalen der deutschen Buchhändler Hugendubel, Thalia, Weltbild und Osiander.

Die Stimme der Idee ist Jördis Beatrix Schulz, Director tolino Publishing: „In einer Strategierunde war es unsere Aufgabe, eine Idee zu entwickeln, um den stationären klassischen Buchhandel mit dem neuen Geschäftsfeld Selfpublishing gewinnbringend zu verknüpfen. Relativ schnell war klar: eBooks als vorrätige Printausgabe mit einer Sonderpräsentation direkt in den deutschen Buchhandel zu bringen, das gibt es noch nicht. Die Nähe zum stationären Buchhandel gibt es nur bei tolino media. Diese Chance haben Autoren nur bei uns.“

Jeder kann Teil der Story werden

Es folgen Termine, Gespräche, Telefonate. Es muss sehr viel konzipiert und organisiert werden. Hier mittendrin treffen wir Patricia Gentner, Author Relations Manager bei tolino media: „Mit meinem Kollegen Balázs Csonka und den Buchhändlern der Allianz wählten wir 10 Titel aus unserem aktuellen eBook-Programm aus. Die Kriterien waren klar: Präsenz des Autors, Umsatz des eBooks, Genre, Bewertungen im Internet, Einschätzung der Verkäuflichkeit im Buchhandel, Potenzial am Markt. Ganz wichtig, auch unbekannte Autoren ohne Topranking bekamen eine Chance.“

Unglaubliche  Gefühle

Nach der Qual der Wahl steht fest: Diese Autoren bekommen ihre Möglichkeit auf ihr Buch im Regal. Stellvertretend für die zehn Autoren spricht Claire O´Donoghue: „Wow, wow und nochmal wow – das waren meine ersten Gedanken, als ich erfuhr, dass ich mit meinem Debütroman dabei bin. Es war ein unglaubliches Gefühl, diese Wertschätzung meiner Arbeit erfahren zu dürfen. Der Traum jedes Autors ist ein gedrucktes Buch, das er in den Händen halten kann. Die autarke Zeit des Selfpublishings war erstmal vorbei. Es folgten ereignisreiche Wochen und eine arbeitsintensive Zeit. Plötzlich ist man Teil eines Projektes – wichtige Entscheidungen wie Covergestaltung, Lektorat und vieles mehr mussten gefällt werden. Hier hat mich ein tolles Team rund um tolino media und tolino media services betreut. Auch wenn ich dem Ende dieser Geschichte vorgreife: Ich würde es sofort wieder machen. Ich habe durch dieses Konzept viele neue Kollegen kennen und schätzen gelernt. Wir tauschen uns immer noch aus. Zudem bin ich sehr dankbar für diese Chance – kurzum: Ich habe sehr viel gelernt über Publizieren mit Profis. Ich bin glücklich und fühle mich einfach wohl in der tolino-media-Familie!“

 

Die Bilder zum Buch

Wir sind mittendrin, jetzt kommen die Profis von tolino media services ins Spiel.  Grafiker, Redakteure und Lektoren arbeiten oft gleichzeitig und parallel an den Büchern. Mit dabei der Grafiker und Art Director Florian Flunger: „Meine Aufgabe umfasste die grafische Kreation mehrerer Buchtitel und die Satzarbeit. Mir diente als Basis für ein gelungenes Cover ein Briefing mit den wichtigsten Informationen zum Buch. Meine Herausforderung ist jedes Mal aufs Neue: Was macht die Geschichte aus, und daraus resultierend, wie sieht das Cover aus? Natürlich fließen Vorlieben der Leser, das Genre und viele weitere Kriterien mit ein, wenn es darum geht, ein erfolgreiches Cover für den Buchhandel zu kreieren.“

 

Die Geschichten-Optimierer

Während der Grafiker am Cover sitzt, prüft ein Team von freien Lektoren Rechtschreibung und Grammatik. Aber nicht nur das: Julia Feldbaum und Diana Napolitano, zwei aus dem Team der freien Lektoren, erzählen, wie sie das Beste aus den Büchern herausholen: „Wir betrachten den Text als ‘Außenstehende. Uns fallen Unstimmigkeiten, die der Autor aus einfacher ‘Betriebsblindheit‘ nicht mehr sieht, auf. Wir prüfen die Logik der Geschichte, den Plot (also den roten Faden der Story), den Sprachstil, die Orthografie, die Grammatik, den Spannungsbogen, die nachvollziehbare innere Entwicklung der Handlungsträger und und und ... Wir sehen mehr als die beste Freundin, die mal eben schnell Korrektur liest.

Gerade Zeitsprünge haben es in sich: Es gilt, aufzupassen, dass für den Leser noch nachvollziehbar ist, wann was stattfindet und was in der Vergangenheit wann passiert ist. Außerdem greifen wir stilistisch in den Text ein. Übergänge und Abwechslung werden geschaffen, Verständlichkeit und Lesefluss verbessert.

Sind für uns alle ‘Stolpersteine‘ aus dem Weg geräumt, geht die korrigierte Version an den Autor zurück. Es beginnt eine spannende Diskussion um kleine oder auch große Dinge, wir sprechen uns ab und ‘streiten‘ um Kleinigkeiten, immer mit dem gemeinsamen Ziel, ein tolles Buch zu veröffentlichen. Letztendlich entscheidet der Autor, was verändert wird. Er behält die Hoheit über sein Werk. Wichtig zu wissen ist, wir haben die Eigenart des Autors immer im Blick. Jedes Buch wird individuell lektoriert.

Und last but not least: Das Buch geht ins Endkorrektorat. ‘Die beiden letzten Augen‘ prüfen final Rechtschreibung und Grammatik – bei einer Printversion setzen Profis die Bücher und wir Lektoren achten nochmals auf ein ‘sauberes‘ Dokument.

Noch ein Resümee zu den tolino books: Es hat uns richtig Freude bereitet, Teil dieses tollen Projektes zu sein. Die Autoren waren sympathisch, kommunikativ und manchmal ganz schön überrascht, an welchen Stellen und wie oft wir doch eingegriffen und korrigiert haben. Und schließlich hatten wir alle ein Ziel: ein Erfolg versprechendes Buch für den deutschen stationären Buchhandel zu machen. Ein erfolgreiches Buch muss unserer Meinung nach ein professionelles Lektorat durchlaufen– diese einmalige Investition zahlt sich mehrfach aus.“ 

 

Es folgt ein zweiter Teil

Das hofft Jördis Beatrix Schulz natürlich: „Die Begeisterung aller Beteiligten, vor allem der Autoren, war groß. Es hat richtig Spaß gemacht, jetzt müssen wir uns am Markt und im Buchhandel beweisen. Wir gehen allerdings von einem Erfolg aus und werden weitere tolino books veröffentlichen, gerne auch in Kooperation mit Verlagen, um die Vertriebsstruktur des Buchhandels optimal ausnutzen zu können.“
Und jetzt sind wir wieder am Anfang unserer Geschichte, die gerade neu beginnt: Es folgen ein Meeting, viele Gespräche und Ende 2015 werden wir wissen, wie es weitergeht mit den tolino books. Bleiben Sie dran – es wird spannend! 


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