Unsere Autorin des Monats Juli ist Katrina Verde. Ihre romantischen Geschichten sind geprägt vom Genuss von Liebe und Essen. Im Interview erzählt Katrina davon, was für sie wichtig ist für ein Happy End, wie sie ihre Charaktere durch das Einbringen von Sidestories abrundet und inwiefern ihre Geschichten auf echten Menschen oder wahren Begebenheiten basieren.
Du verbindest Liebe, Essen und Genuss in deinen Romanen. Wie kam es dazu, dass Essen in deinen Geschichten so eine große Rolle spielt?
Beim Schreiben von Liebesromanen oder romantischen Komödien bin ich immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die Sinne der Charaktere und Leser*innen zu aktivieren. Lebensmittel sowie die Zubereitung von Mahlzeiten stehen für mich für Genuss, Fürsorge, Abwechslung, Vielfalt … und so viel mehr! Es macht einfach Spaß, darüber zu schreiben!
Deine Romane spielen an Orten, die du selbst aus deinem Leben kennst, an denen du aufgewachsen bist oder lebst. Wie viel Autobiografisches steckt in deinen Büchern?
Sehr wenig! Natürlich ist jede Geschichte, die man schreibt, auf eine bestimmte Art von den eigenen Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken gefärbt. Ich erzähle aber sehr, sehr selten tatsächlich Erlebtes nach. Ich schreibe auch nie über Personen, die es wirklich gibt.
Die einzige Ausnahme sind Schilderungen von Atmosphäre und Wetter an den einzelnen Orten – da lasse ich mich tatsächlich von meiner eigenen Wahrnehmung leiten.
Nicht nur Liebe, Freundschaft und Beziehungen spielen eine wichtige Rolle in deinen Romanen, auch andere Themen wie Fußball oder Klimaschutz finden ihren Weg in die Erzählungen. Wie verbindest du diese Themen miteinander, ohne dass der romantische Grundton verloren geht?
Ich ziehe diese Themen für Hintergrundsettings heran, etwa wenn sich die Protagonist*innen rund um ein Fußballmatch treffen („Landlieben“) oder es einen B-Plot gibt, der die Rodung eines Waldes im Zentrum hat („Naturlieben“). Bis zum Happy End müssen meine Protagonist*innen die Chance erhalten, etwas erleben und sich nebenbei ineinander verlieben zu können – warum sollten sie da nicht währenddessen auch ein kleines Stückchen (fiktiver) Welt retten? ;-)
Was macht für dich ein gutes Happy End aus und wie vermeidest du eine gewisse ‚Vorhersehbarkeit‘?
Ich lehne Vorhersehbarkeit gar nicht so sehr ab, da ich überzeugt bin, dass manche Leser*innen (mich eingeschlossen) erwartbare Handlungen allzu großer Spannung vorziehen.
Ein gutes Happy End hat beiden Hauptdarsteller*innen im Vorfeld Entwicklungsmöglichkeiten gegeben, sodass sie entspannt in die gemeinsame Zukunft gehen können.
Ein wichtiger Teil deiner Suche nach der Magie zufälliger Begegnungen ist guter Kuchen. Hast du ein Lieblingsrezept oder ein Café, das du anderen Kuchenliebhaber*innen empfehlen könntest?
In Wien findet man ja an jedem Hauseck tolle Kaffeehäuser und Coffee Shops mit einem vielfältigen Dessert-Angebot: Angefangen von der Sachertorte über Zimtschnecken bis hin zu Croissants und Cookies … meine Lieblingscafés aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen.
Die Cafés in meinen Büchern sind alle fiktiv, je nachdem welches Setting für die jeweilige Geschichte benötigt wird. Für Rezepte lasse ich mich meist von Blogs mit ausgefallenen Desserts inspirieren.
Warum hast du dich für tolino media entschieden?
Mir war die Plattform sympathisch. Alles wirkte sehr einfach und unkompliziert, um schnell Taschenbuch-Versionen meiner E-Books erstellen zu können. Mittlerweile vertreibe ich auch all meine E-Books via tolino media – vor allem wegen des hervorragenden, immer freundlichen Kundensupports und der Marketing-Unterstützung des gesamten Teams.
Weitere Informationen zu unserer Autorin des Monats, Katrina Verde, findet ihr auf Instagram und auf der Homepage.
Hier findet ihr unsere Autorin des Monats Juni: Talia May.
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