1. April 2026 /

Lucia van Heesch

Autorin des Monats – Lotte Römer

Beitragsbild mit Foto von Lotte Römer als Autorin des Monats im April

Mit Lotte Römers Liebesromanen keimen die Frühlingsgefühle im April erst so richtig auf. Ihre Büchern handeln von Heilung, Selbstfindung und natürlich Liebe. Im Interview gewährt sie uns einen Einblick in ihren Weg zur Romance-Autorin, worauf sie beim Schreiben historischer Romane achtet und was für Projekte als Nächstes anstehen.


Du wolltest ursprünglich gar keine Liebesromane schreiben, bist jetzt aber genau dort gelandet. Wie kam es dazu?

Ehrlich gesagt war das irgendwie mehr Glück und Spaß an der Sache als bewusste Entscheidung. Karin Koenicke war damals in derselben Agentur wie ich und unser gemeinsamer Agent meinte, wir würden gut zueinander passen. Nach einem Telefonat stellte sich heraus: Der Mann hatte ein gutes Gefühl.
Wir hatten dann Lust, ein gemeinsames Projekt anzupacken. Das war „Sweet Temptation“, ein sehr erfolgreiches Buch, das ein Liebesroman war. Also bin ich dabei geblieben. Und es macht mir noch immer irrsinnig viel Freude. Die Liebe ist schließlich jedem irgendwie ein Anliegen.

Du schreibst über verschiedene Arten von Liebe. Gibt es eine, mit der du dich besonders identifizieren kannst oder die du besonders gerne magst?

Da fallen mir immer zuerst meine Kinder ein. Die Liebe zu den eigenen Kindern ist die unerschütterlichste, wildeste, selbstverständlichste Liebe überhaupt. Aber ich mag auch gern die Liebe, die nach der Verliebtheit übrigbleibt. Man bekommt sie schließlich nicht automatisch und ich glaube, deshalb ist sie umso kostbarer, wenn man sie mit jemandem gemeinsam empfindet.

Seit letztem Jahr schreibst du auch historische Liebesromane. Erkennst du einen Unterschied zwischen dem Schreiben eines klassischen Liebesromans und eines historischen?

Den Aufwand, ganz klar. Ich finde klassische Liebesromane einfacher zu schreiben als die historischen. Die sind so viel aufwändiger wegen der Recherchearbeit.

Worauf achtest du beim Schreiben historischer Romane, vor allem bei der Gestaltung des Settings, der Figuren und der Einbindung historischer Ereignisse?

Mir gefällt, wenn die weiblichen Hauptfiguren ihren Weg trotz schwerer Zeiten finden. Ich versuche, dazu immer ein Sachthema mit einzubinden. In Innsbruck zum Beispiel das der Wäscherinnen, das noch nicht so viel beleuchtet wurde auf dem Buchmarkt. Das hat mir sehr gefallen. Damit hoffe ich dann, Leserinnen fesseln zu können und am Ende mehr als „nur“ Liebe zu bieten.

Wie sehen deine weiteren Pläne für dieses Jahr aus? Darf man auf neue Veröffentlichungen oder Projekte gespannt sein?

Definitiv! Gerade arbeite ich an einer weiteren historischen Reihe. Ich vermute, da ist im Herbst der erste Band auf dem Markt.

Außerdem erscheint ein neuer Liebesroman als „Franziska Blum“ im Penguin-Verlag, der nach Sylt und zusätzlich noch nach Italien führt, jetzt im April. Das Buch heißt „Sommer ist mein Lieblingsort“.

Und der dritte Band meiner „Die Töchter aus Innsbruck“-Reihe erscheint auch in diesen Tagen.

Warum hast du dich für tolino media entschieden?

Ich mag, dass bei tolino media alles Menschen machen. Da mag man jetzt überrascht sein, aber das ist längst nicht selbstverständlich. Außerdem ist Tolino eine sehr faire Plattform. Das gefällt mir.

 

 

Weitere Informationen zu unserer Autorin des Monats, Lotte Römer, findet ihr auf Instagram oder auf Facebook.

Hier findet ihr unseren Autor des Monats März: Markus Heitz.

Geschrieben von

Lucia van Heesch

Lucia van Heesch studiert Englische Literaturen und Kulturen im Master und arbeitet bei tolino media als Werkstudentin. Außerhalb der Arbeit findet man sie viel in den Universitätsbibliotheken, im Kino oder mit einem guten Buch eingemummelt auf der Couch.

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